Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen

Der Tennisclub Limburgerhof organisiert trotz Einschränkungen ein Feriencamp mit einem breiten Sportangebot

Von Horst-Dieter Köhler

AdventureCamp 2020Limburgerhof.„Wir haben es tatsächlich geschafft“, strahlt die Sportpädagogin Annette Egartner vom Tennisclub Limburgerhof. Trotz der Einschränkungen durch Corona kann der Verein eine Woche Ferienspaß für Kinder von sechs bis 13 Jahren anbieten. Das „Adventure Camp 2020“ war im Nu ausgebucht.

Viele Kriterien waren laut Annette Egartner vom Tennisclub Limburgerhof bei der Erstellung des Konzepts zu beachten, um den Kindern eine bewegende Woche von Montag, 6. Juli, bis Freitag, 10. Juli, zu ermöglichen – vor allem die Auflagen zum Schutz vor einer Corona-Infektion. Die 67 Kinder sind aufgeteilt in zwölf kleine Gruppen. 15 Betreuer, die alle eine Hygieneschulung absolvieren mussten, sowie ein Hygienebeauftragter sollen für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der einzelnen Aktionen der Ferienfreizeit sorgen. Die Gruppen werden die einzelnen Sportstätten immer allein nutzen und deshalb zeitversetzt starten.

Um den Kontakt zu minimieren, wurden zwei bis drei Ausflugstage organisiert. Mitglieder der mitwirkenden Sportvereine – zum Beispiel Tatsu-Ryu-Bushido oder SG 1919 Limburgerhof – unterstützen die Aktionen und achten darauf, dass die jeweilige Sportart „kontaktlos“ ausgeübt wird, informiert der Verein. Die Kinder haben die Qual der Wahl, denn angeboten werden Sportarten wie Tennis, Fußball, Basketball, Dance, Streethockey, Golf, Inliner, Tatsu-Ryu-Bushido, Tischtennis, Kanu oder Stand-Up-Paddling, Cross-Parcours und Leichtathletik. Außerdem kann sich beim Minigolf oder im Kletterwald ausgetobt werden und ein Besuch des Vogelparks steht auf dem Programm.
Annette Egartner und ihr Team hoffen sehr auf durchgängig schönes und trockenes Wetter. „Bei starkem Dauerregen muss das Programm entfallen, denn die Sporthalle und die Mensa der Domholzschule werden wir aus Sicherheitsgründen nicht nutzen.“ Für Kinder berufstätiger Eltern und Alleinerziehender gibt es an „Ausfalltagen“ ein begrenztes Kreativprogramm, das an zwei Standorten stattfinden wird und sich nach den gültigen Verordnungen richtet.

„Natürlich werden die Kinder zu Beginn des ,Adventure Camps’ mit Nachdruck auf die Hygienevorschriften und Verhaltens- sowie Abstandsregeln und Maskenpflicht an bestimmten Orten hingewiesen“, versichert die Sportpädagogin. Hände- und Flächendesinfektionsmittel seien ausreichend vorhanden. Auch die Sportgeräte wie Bälle oder Tennisschläger werden nach jeder Benutzung jeweils vom Teilnehmer desinfiziert. „Das alles zu planen, war sehr viel Arbeit für unser Team. Ich bin glücklich, dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben“, freut sie sich und ist dankbar für die große Unterstützung durch die Gemeinde, die mitwirkenden Vereine und Sponsoren.

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau – Nr. 152
Datum Freitag, den 3. Juli 2020
Seite 17

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