Weltreise mit Annette Egartner

Weltreise mit Annette EgartnerTrotz der momentanen Umstände versucht unsere Sportpädagogin Annette Egartner, den Kontakt zu ihren Fit & Ball Kindern aufrechtzuerhalten. So folgte sie der tollen Einladung von Tatsu-Ryu-Bushido, ein Livetraining über Zoom anzubieten.

So ging es für die teilnehmenden Kinder mit dem Flieger auf Weltreise. Natürlich muss man für so eine Reise Allerlei einpacken. Die kleinen Sportler füllten also ihre Koffer mit einer Reihe von Dingen, hinter denen sich Bewegungsabläufe „verbargen“. Diese Mischung aus Kondition, Koordination, Spaß, Gleichgewicht oder Geschicklichkeit brachte die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen oder auch zum Lachen.

Nach dem positiven Feedback der Kids, gibt es das nächste „Live-Home-Training“, Dank der guten Zusammenarbeit mit Christian Wiederanders von Tatsu-Ryu-Bushido, am Dienstag den 5. Mai um 18Uhr. Teilnehmen können alle Kinder, unabhängig vom Verein. Also: Mach mit – bleib fit!

Tennis ist wieder möglich

TCL Ball Saison 2020Tennis darf nach den neuesten Bestimmungen der Landesregierung und dem Tennisverband Pfalz wieder gespielt werden.

Nach den Empfehlungen des Verbandes hat der Tennisclub Limburgerhof seit letzen Donnerstag seine Anlage wieder geöffnet.

Mit Abstand darf wieder Tennis gespielt werden.

Vorgesehene Veranstaltungen wie das Schnuppertennis und das Saisoneröffnungsturnier müssen in diesen Zeiten leider ausfallen. Auch das Jugendtraining kann nicht in gewohnter Weise stattfinden.
Trotzdem gibt es die Möglichkeit als Neumitglied zu Sonderkonditionen beim TCL mit dem Tennissport einzusteigen.

Info: vorstand@tc-limburgerhof
Tel: 0170 – 49 65 721

Eröffnung der Tennisanlage am 23. April

Liebe Mitglieder,

die Landesregierung hat beschlossen, dass ab dieser Woche die Freiplätze für die Sportart Tennis unter Beachtung bestimmter Einschränkungen/Verhaltensregeln geöffnet werden können.

Es gilt weiterhin: Zusammenkünfte in Vereinen sind grundsätzlich verboten.
Die Lockerung ermöglicht lediglich die Ausübung des Tennissports im Freien innerhalb eng abgesteckter Rahmenbedingungen.

Motto:  „Kommen, Abstand wahren, Tennis spielen, direkt gehen, daheim duschen.

!!! Die Eröffnung der TCL Anlage erfolgt am Donnerstag, 23. April !!!!!

 

In Anlehnung an Empfehlungen vom TV Pfalz hat der Vorstand
b.a.w. folgende Regeln erstellt:

Was sollte ich mitbringen?

  • Bitte bringen Sie folgende Ausrüstung mit: Großes Handtuch, Handschuhe, eigene Getränke, eigener Kugelschreiber, markierte Bälle, normale Tennisausrüstung.

Wie verhalte ich mich auf der Anlage?

  • Zu anderen Personen ist stets ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  • Vor dem Betreten des Platzes muss sich jedes Mitglied in eine ausliegende Liste auf der Terrasse eintragen.
  • Bitte tragen Sie Handschuhe zur Nutzung der Abziehmatten oder nutzen Sie ggf. ein Papiertuch.
  • Bitte decken Sie die Spielerbänke mit einem großen Handtuch ab.
  • Es dürfen ausschließlich Einzel (Einzeltraining mit Trainer möglich) gespielt werden.

Die maximale Spielzeit beträgt eine Stunde.
Ausnahme: der Platz wird nicht benötigt – bitte dann die weitere Stunde in die Liste eintragen

  • Kinder (bis 12 Jahre) dürfen die Anlage nur in Begleitung eines Elternteils betreten
  • Seitenwechsel an gegenüberliegenden Netzpfosten
  • Erweisen Sie dem Spielpartner Respekt ohne Handshake

Das Risiko, sich über Tennisbälle mit dem Coronavirus zu infizieren, kann nicht ausgeschlossen werden.

Unsere Empfehlungen:
Jeder Spieler bringt seine eigenen Bälle mit und markiert diese, um den Kontakt zu fremden Bällen mit der Hand zu vermeiden, nur mit eigenen Bällen aufschlagen, fremde Bälle mit dem Fuß oder Schläger zum Mitspieler spielen.
strong>Was muss ich auf der Anlage beachten?

  • Das gesamte Clubhaus (Wirtschaft, Umkleide, Toilette) bleibt b.a.w. geschlossen.
  • Der generelle Aufenthalt auf der Terrasse ist verboten; nur für das Eintragen in eine vorliegende Spielliste erlaubt (Wann, Wer, Dauer, Unterschrift)
  • Der Aufenthalt auf der Anlage ist laut Verordnung auf das mindestmögliche Maß zu begrenzen, das heißt: Kommen, spielen, gehen.

Bitte helfen Sie durch Ihr verantwortungsvolles Handeln mit, dass wir auch in den schwierigen Zeiten unseren geliebten Tennissport ausüben können.

Die Regeln sind zwingend von allen Mitgliedern einzuhalten. Bei Verstößen kann der Vorstand Platzverweise aussprechen.

Trotz der erschwerten Bedingungen wünschen wir einen guten Saisonstart.

Bleiben Sie gesund !

Vorstand TC Limburgerhof

Die passenden Worte zu Tennis in Coronazeiten…..

AM RANDE – Der Hund als Ballsammler

von Marek Nepomucký – Die Rheinpfalz Lokalsport LU
und TCL Mitglied -Spieler Herren 40

Der Hund als BallsammlerWarum der Vorschlag des österreichischen Sportministers für Tennisspieler sozusagen ein Doppelfehler ist
epomucký

Seit Wochen steht auch die Sportwelt wegen der Corona-Krise still. Alles wurde abgesagt, abgebrochen, annulliert und bislang ausgesessen. Die großen Turniere wurden abgesagt oder verschoben. Die Olympischen Sommerspiele in Tokio beispielsweise wurden um ein Jahr auf 2021 verschoben, die Fußball-Europameisterschaft auch. Die Tennisspieler und -freunde dagegen müssen in gewissen Punkten quasi ins Gras beißen. Denn das traditionsreichste Turnier, nämlich Wimbledon, also das größte Turnier, das auf Gras gespielt wird, wurde ersatzlos gestrichen.

Doch die Tennis-Community weiß sich zu helfen. In den verschiedenen Kanälen muntern die Stars mit Videobotschaften auf, durchzuhalten, motivieren mit Tennis-Challenges. Seit Kurzem dürfen Profis unter gewissen Vorkehrungen wieder spielen. Das Bundesleistungszentrum in Oberhaching darf wieder öffnen. Auch der Landesleistungsstützpunkt beim BASF TC Ludwigshafen hat gute Karten, dass dort bald die Tennis-Nachwuchshoffnungen spielen.

In Österreich dürfen Freizeitsportler aufatmen. Vom 1. Mai an dürfen sie – trotz Corona-Krise – bestimmten Sportarten wieder nachgehen. Sportminister Werner Kogler (Grüne) nannte in Wien Leichtathletik, Tennis, Golf, Reiten, Bogenschießen und Segelfliegen. Laufen und Radfahren waren bereits bisher erlaubt. „Wir wollen was ermöglichen“, sagte Kogler. Sport sei gerade in diesen Zeiten wichtig. Die Definition der zu beachtenden Hygiene-Regeln werde den jeweiligen Sportverbänden überlassen, sagte der Minister. Bei Tennis liege es nahe, dass jeder Spieler seine eigenen Bälle benutze und nicht die des Gegners anfasse, heißt es. Aha. Das klingt nach Chaos. Der eine Spieler kommt also mit nagelneuen Dunlop-Bällen, der Gegner mit schon gespielten Wilson-Bällen? Muss dann der aufschlagende Spieler nach jedem Aufschlag auf die andere Seite dackeln und die Bälle holen? Denn: Spielt der Gegner die Bälle zurück, berühren diese ja die Saiten auf dem Schläger. Zupft der Spieler dann seine Saiten zurecht, hat er ja indirekt den Ball angefasst.

Nun am besten wäre es, so eine Vorrichtung wie beim Kegeln zu bauen. Dort werden die Kugeln über ein Band zurück befördert. Das Problem: zu teuer fürs Tennis und kein Platz. Dann bliebe noch der Hund. Der könnte mit auf den Tennisplatz und die Bälle sammeln … Das Einfachste aber wäre, ganz normal Tennis zu spielen. Denn laut dem Virologen Professor Hendrik Streeck stellen Coronaviren, die auf Oberflächen lauern, keine Gefahr dar. Das habe er bei seiner Studie in Heinsberg herausgefunden. Dort habe er erforscht, dass die Viren, die sie auf Handys, Fernbedienungen, Türgriffen als Proben genommen hätten, nicht künstlich gezüchtet werden konnten. Und vielleicht spielt ja Hendrik Streeck auch Tennis…

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau – Nr. 90
Datum Freitag, den 17. April 2020

Lasst mal den Sockenball kreisen

Annette Egartner trainiert Kinder beim Tennisclub Limburgerhof und jetzt per Video zu Hause

Von Christine Kraus

Sportcamp zu Hause 2020Limburgerhof. Eltern können zurzeit ein Lied davon singen: Kinder, die nicht in die Kita oder Schule und zum Sport im Verein dürfen und sich auch nicht mit Freunden zum Toben verabreden können, sind oft – vorsichtig ausgedrückt – unausgeglichen. Ihnen fehlt schlicht die Bewegung und das Austoben.

Damit Bewegung in den Alltag zu Hause kommt, hat die Sportpädagogin Annette Egartner, die im Tennisclub Limburgerhof mit einer Kindergruppe Sport macht, ein Übungsprogramm für zu Hause oder im Garten entwickelt.

Das Sportcamp 2020 unter dem Motto „Bleib’ zu Hause“ kommt mit relativ wenig Platz und ganz einfachen Sportgeräten aus: zwei Eimer, zwei Gästehandtücher, fünf Paar Sportsocken, ein Ball, ein Korb Wäscheklammern, zwei Stöcke oder Besenstile und ein Wecker mit Sekundenanzeige. „Die Übungen sind ganz einfach gemacht. Am Anfang sollten die Eltern sie mit den Kindern einüben oder ältere Geschwister leiten die jüngeren an. Später kann es sicher jeder für sich alleine machen, aber in der Familie macht es mehr Spaß“, sagt Egartner. Zur Erklärung hat sie die Übungen ausführlich beschrieben und als PDF zum Download für alle auf der Homepage des Tennisclubs zur Verfügung gestellt.

Dort findet man auch einen Link zu einem Youtube-Video, in dem die Übungen gezeigt werden. Die zehn Übungen wechseln zwischen Ausdauer, Koordination und Balance ab. Da gilt es zum Beispiel Achter um Eimer herum zu laufen, über am Boden liegende Stöcke zu springen, Wäscheklammern aus der Rückenlage in einen Eimer zu werfen oder Sockenbälle auf einem Bein stehend um den Körper kreisen zu lassen. Anfangs sollte man mit 30 Sekunden rechnen, später kann die Zeit gesteigert werden. „Wir haben gemerkt, wenn man jede Übung drei Minuten macht, ist das wirklich richtig anstrengend“, erzählt die Sportpädagogin. Auf einer Liste können die Kinder eintragen, welche Übungen sie wie oft an welchem Tag gemacht haben und sich am Ende eine Urkunde ausdrucken.

Ursprünglich hat Annette Egartner Übungen für die Kinder aus ihrer „Fit-und-Ball“-Gruppe gesucht. Sie sind zwischen dreieinhalb und sieben Jahren alt. „Ich habe mich mit meinen Söhnen, die 18 und 12 Jahre alt sind, und einem sechsjährigen Nachbarskind zusammengesetzt und wir haben uns Übungen überlegt“, erzählt sie. Dann habe sie sich überlegt, dass es doch sehr sinnvoll wäre, diese Übungen allen Interessierten zur Verfügung zu stellen und so stehen sie inzwischen inklusive des Erklärvideos auf der Homepage des Vereins zum Download bereit.

„Ich weiß, dass Eltern im Moment schon wahnsinnig gefordert sind“, sagt Annette Egartner. Sie müssen sich neben ihrer eigenen Arbeit auch noch um die Schule zu Hause kümmern. Trotzdem müsse sie die Eltern mehr ins Gebet nehmen. „Ich sehe bei dem schönen Wetter kaum Eltern mit ihren Kindern mal joggen oder Fahrradfahren, oder Kinder im Garten spielen“, hat sie bemerkt. Dabei sei Bewegung so wichtig und wirke in der aktuell angespannten Situation deeskalierend. Und sie habe schon Bedenken, dass „die Kinder ohne Kondition aus der Corona-Krise herauskommen“. Daher ihre Bitte: Ab ins Sportcamp 2020! Auf www.tc-limburgerhof.de, Beitrag: Bleib zu Hause Sportcamp.Foto: krx

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau – Nr. 87
Datum Dienstag, den 14. April 2020